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Wir haben uns im Dezember 2003 mit dem Kauf dieses Hofs im Donautal einen Traum erfüllt. Wir mußten zwar jede
Menge umbauen und renovieren, aber wir genießen es jeden Tag, mit unseren Tieren unter einem Dach zu leben. |
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2010: Die Freude ist
groß, als wir im April sicher sind, dass Nina schwanger ist - nun wird es auch menschlichen Nachwuchs auf dem Hof geben! Im Mai zieht Jutta bei uns ein - eine kleine, wilde, dreifarbige Katze - liebevoll von Frank und
Michi aufgezogen. Indi wird im Frühjahr gedeckt, schließlich fällt dieses Jahr ein Reiter aus. Die Heuernte läuft so entspannt ab wie noch nie - Bernd lässt kleine, lockere Quaderballen machen, die sich als absolut
perfekt für unseren Heuboden erweisen und deren Qualität super ist. Aber das Beste: Keiner ist mehr geplagt - auch dank der neuen zwei Ballenwagen! Ibykus nehmen wir im Juni mit in die Klinik. Ein Ausbildungspferd
hat Verdacht auf Kissing Spines und da er schon länger immer wieder ohne Diagnose lahm geht, packen wir ihn kurz entschlossen mit ein. Nach 4 Tagen Aufenthalt steht fest, dass er eine Veränderung an der Knochenhaut des
Hufbeins hat, die unter Umständen verwächst. Wir wollen ihm auf jeden Fall Zeit geben, da er ein absoluter Sonnenschein und sehr zuverlässig ist. Mansur wird nach 8 Wochen großer Bemühungen eingeschläfert, da er so
große Schmerzen im Rücken hat, dass er nach dem Koppelgang nichts mehr frist. Es tut uns so leid um ihn! Nina ist über den Sommer fast nur noch in Leipzig, da der Standort Stuttgart bis Jahresende geschlossen werden
soll. Als Bernd sie Mitte Oktober dort abholt um in den wohlverdienten Mutterschutz zu gehen, wird geplant den Vater des künftigen Fohlens anzuschauen. Aber auch dieses Jahr gibt es weiterhin Freude und Leid: Indi
verliert ihr Fohlen 3 Tage nach einer Impfung im 6. Monat - zwei Tage bevor wir Handryk in Meißen besuchen. Im November haben sich wieder unsere Heinzelmännchen angemeldet: Uli und Christa kommen um die Treppe zu
vollenden und die Türschwellen einzubauen. Das Geländer aus Eiche und Metall gefällt allen sehr gut und passt perfekt ins Haus. Die Schwellen sind wie schon gedacht eine Sissifussarbeit - jede ein Unikat - aber trotz
alledem schaffen es Uli und Wolfgang und bauen sogar noch das letzte Stück Geländer für unseren Balkon. Elvira, unsere Fleckviehkuh, hatte in den letzten Jahren immer wieder Probleme mit dem Euter. Damit sie nicht
das gleiche Schicksal wie Gloria hat, lassen wir sie schweren Herzens schlachten. Mit Etna und Wanda geht alles gut und auch Elviras Tochter bleibt bei uns. Im Haus wird jede freie Minute gewerckelt um das
Kinderzimmer und die fehlenden Fussbodenleisten fertig zu bekommen. Gut, dass sich Devia Zeit lässt - am 14. Dezember - 10 Tage nach dem errechneten Termin - kommt sie nach einer langen, anstrengenden Geburt auf die
Welt. Wir verbringen die Feiertage mit unseren engsten Freunden und freuen uns an unserer kleinen Tochter. |
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2009: Unsere Arbeit hält uns fest in den Klauen – Bauaktionen sind einfach nicht drin – vor
allem wenn man zwei Treppen bauen will. Dafür nutzen wir jede freie Minute zum reiten. Auch Istros macht sich gut – komplett anders als sein Bruder, viel Temperament, viel Mut – und ab und an Angst vor der eigenen
Courage… Bernd nimmt im Juni eine neue 50 % Stelle an und fährt ab sofort Essen für Schulen und Altenheime aus. Er ist somit etwas flexibler, da er oftmals nur 3 Tage die Woche arbeiten muss. Im August nehmen wir
im Showprogramm von Karins erster Clydesdale & Shire Horse Show teil. Mel und Martin kommen mit Namur, Indis großem Sohn und zu dritt machen wir ganz schön was her! Uli macht die Planung für die Treppe bereits im
Sommer, aber erst Ende Oktober gehen wir ans Werk: in der ersten Woche entsteht die Treppe auf den Dachboden, in der zweiten die untere – trotz der – nach Ulis Meinung - steinzeitlichen Methoden, mit denen wir arbeiten!
Wir sind so stolz! Bernd 40.er Geburtstag soll wegen Bauarbeiten der Treppe nur ganz klein gefeiert werden. Wir können ihn aber doch mit einem kleinen Fest überraschen und feiern mit den engsten Freunden hinein. Ein
großer Schatten überdeckt den Geburtstag: Nina bringt Fred nur tot vom Tierarzt heim – akutes Nierenversagen – und dass mit erst 4 Jahren – aber er soll sich nicht länger quälen müssen. Weihnachten genießen wir 3
Wochen gemeinsamen Urlaub und haben kein bisschen schlechtes Gewissen, dass wir reiten, lesen, schlafen und faulenzen, aber nicht weiter werkeln – das haben wir uns verdient!!! |
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2008: Das Haus nimmt so langsam
gestalt an – die Treppe wird bis auf weiteres verschoben, dafür in Ess- und Wohnzimmer weitergemacht und an Ostern kommen Michi & Franky und helfen Bernd aus dem „Ahorn-Ast“ (der Baum steht nämlich noch) einen Tisch
zu bauen. Das Wetter macht nicht mit – es ist eigentlich zu kalt für den Leim und unsere Schreiner befürchten schon die Platte hält nicht zusammen. Das Holz ist dermaßen knapp, dass jeder Zentimeter verbaut wird und
zwischendurch will Bernd alles im Ofen verheizen, da Stockflecken, Einschlüsse und diverse andere Flecken das Holz ganz anders aussehen lassen als ursprünglich gedacht. Nachdem es ein großer Tisch werden soll, reichen
die Schraubzwingen nicht aus und wir müssen uns mit Spanngurten und Holzleisten behelfen um die Platte zu verleimen – der Leim zieht so schnell, dass wir uns ganz schön beeilen müssen…nach 2 Probedurchläufen sitzen alle
Handgriffe und es geht los! Die Unterseite darf man zwar nicht genau anschauen, aber trotz aller Widrigkeiten kommt ein Tisch dabei heraus um den uns viele beneiden. Der Eingang zur Ferienwohnung wird auch endlich
fertig gestellt – wieder einmal wird die Betonmaschine angeworfen und mit dem RAD (Rentner-Arbeits-Dienst) und dem Hoftruck schaffen wir es über 80 Eimer Beton nach oben zu bringen. Im Mai dann kommen Michi &
Franky noch mal und der Tisch wird lackiert. Da wir aber - wie fast immer - an zwei Fronten kämpfen, werden die Trockenzeiten dazu genutzt uns beim Hofpflastern zu helfen. Die 42 Paletten Steine sind nun endlich
vergraben… Ab Juni nimmt Nina eine feste Anstellung in Stuttgart an, da das Angebot zu verlockend ist – es muss ja nicht für ewig sein – das Geld können wir dringend gebrauchen. 4 Tage in Stuttgart einen im Home
Office – einfach ist das nicht, aber wir werden uns daran gewöhnen müssen. Dafür gibt es ein neues Sofa, einen Fernseher und die heiß ersehnten Stühle für den Tisch, obwohl wir nie gedacht hätten 6 auf einmal zu kaufen!
Wiene kommt im September und fliest uns den Eingang zur Ferienwohnung – endlich bleibt der Staub draussen!!! Im November bekommen wir Besuch aus dem Norden: Uli und Christa kommen um uns die Türen einzubauen und
die Fensterbretter für das Erdgeschoss zu bauen. Mit dabei sind Ninas Eltern, die in allen Bereichen unterstützen: Handlangern, Stallmisten, kochen, waschen, … am Ende legen wir sogar noch die letzten Quadratmeter
Eichedielen im oberen Flur. Mit Ibykus machen wir langsam - er ist immer noch am wachsen, aber super brav. Nach 2-mal draufsitzen geht es gleich ins Gelände. Die Kälber kommen erst zum Jahreswechsel und Gloria
hat wieder eine Totgeburt. Dieses Mal haben wir kein Glück und kurz vor Wienachten stirbt sie auf Grund einer Blutvergiftung. Die Trauer ist groß. Im gemeinsamen Weihnachtsurlaub wollten wir mit dem Treppenbau
beginnen, doch das Holz ist noch in der Trocknung und somit sind wir gezwungen langsam zu machen – was ehrlich gesagt auch mal bitter nötig ist! |
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2007: Das Jahr beginnt aufregend:
Nina muß ende Januar Hals über Kopf ins Krankenhaus und bekommt den Blinddarm raus - Wembley, Bernds großer Wallach, den er mit der Flasche aufgezogen hat, muß zeitgleich wegen seines Asthmas eingeschläfert werden.
Abschied nehmen heißt es auch von Strudel, Bernds erstem Haflinger, den er 26 Jahre hatte. Ebenso von Marco, der mit einem gesegneten Alter von 31 den heißen Sommer nicht mehr verkraftete. Im März geht es los mit der
Pferdeausbildung - ab sofort wird eingeritten und eingefahren. Indi macht sich prächtig vor der Kutsche - wir freuen uns schon auf Ibykus im nächsten Jahr! Auch dieses Jahr gibt es wieder ein Fohlen auf dem Hof -
Lucy, eine Shire Stute, bringt ein Hengstfohlen zur Welt - nur mit dem Lebenswillen des Kleinen ist es nicht so weit her - am zweiten Tag seines Lebens fahren wir ihn mit Verdacht auf Kolik in die Klinik. Er darf jedoch
3 Tage später wieder zu uns und ab da entwickelt er sich prächtig! Unsere Kühe bekommen alle problemlos ihre Kälber - Etna hat wieder Zwillinge - da sie aber beschließt nur eines davon saugen zu lassen, wird das
Zweite bei Urban einquartiert und später verkauft. Die Ferienwohnungen werden bis auf Kleinigkeiten fertiggestellt (Eingangsbereich muß noch betoniert werden und Geländer vor den Fenstern fehlen noch) und werden im
Herbst zum ersten mal vermietet! Im Haus wird mit großer Anzahl unermüdlicher Helfer gewerckelt: Decken und Wände isoliert, Wandheizung und elektrische Leitungen verlegt, Balken geschliffen, Trockeneis gestrahlt
und gestrichen, verputzt, gefliest... Das Ergebniss für dieses Jahr: Büro, Schlafzimmer, Küche, Badezimmer und WCs sind fertig! Im Eß- und Wohnzimmer muß noch die Decke verputzt werden. Fliesen liegen alle,
Holzböden im Flur und Wohnzimmer müssen noch verlegt werden, aber davor sollte noch die neue Treppe rein...wir haben also noch genug zu tun! Aber - es ist absehbar!!! Auch unser Paddock ist in nur zwei Tagen
gepflastert worden!!! Mit so viel Helfern ist fast alles möglich!!! Unsere Pferde genießen täglich den Auslauf auf befestigtem Boden. ALLEN HELFERN EIN HERZLICHES DANKESCHÖN!!! |
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2006: Die Ferienwohnungen trocknen nicht - der Winter ist einfach zu kalt! Unser Wunschtermin Herbst ist nicht zu halten und wir verschieben alles auf die Saison 2007. Am ersten
Februar muß Pergina, unsere große Vollblutstute, mit nicht einmal 18 Jahren, auf Grund einer chronischen Lymphgefäßentzündung eingeschläfert werden. Der einzige Trost ist, dass sie ein Jahr Rente im
Donautal geniessen konnte. Auch dieses Jahr haben wir wieder Pech mit unseren Kühen - Etna hat Zwillinge - jedoch kommt eins davon tot zur Welt... Mit den Fohlen haben wir mehr Glück: Karins Shirestute bringt ein
Stutfohlen bei uns zur Welt und Indi - wie könnte es auch anders sein - einen Hengst! Im Spätsommer räumen wir den Großteil des Wohnhauses um die Dachbodendecke zu isolieren. Nach langem hin und her geben wir auf und
ziehen in die halbfertige Ferienwohnung - wir machen jetzt alles ganz richtig - nämlich einen “Komplettumbau”: Alle Kabel, Wasserleitungen, Decken, Türen und auch teilweise Wände raus! Zwischendurch wird noch die
Ferienwohnung isoliert und verputzt, der gesamte Stall mit neuen Stromleitungen, Lampen und Sicherungskästen versehen und in den Maschinenschuppen eine Trennwand eingebaut, aus der man im Handumdrehen bis zu 4 Boxen
bauen kann. In die ziehen diesen Winter unsere Kühe ein, da wir den Kuhstall als Werkstatt benutzen. Für unser 30 qm Holz bauen wir noch schnell einen Schopf... Dank unserer tatkräftigen Helfer hat unser Haus zum
Jahreswechsel schon neue Fenster und einen neuen Boden im ersten Stock! Unser Ziel heißt - RÜCKZUG IM MAI!!! |
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2005: Unser Pferdestall wurde um 3 Boxen erweitert, komplett weiss gekalkt und ein Reitplatz (15 x 30 m) gebaut. Mit den Ferienwohnungen waren wir nicht so schnell wie ursprünglich
angenommen - deshalb werden sie erst ab Frühjahr 2007 bezugsfertig. Aber die Fenster sind drin und jetzt kann erst mal alles in Ruhe trocknen! Nachdem im Frühjahr zwei Fohlen gesund zur Welt gekommen
sind, mußten wir uns im Sommer leider von Bernds alter Stute Wonita trennen. Auch bei den Kühen hatten wir Pech - eine Totgeburt - Gloria, unsere Rotbunte, konnten wir retten und haben ihr erfolgreich ein
Pflegekind untergejubelt! Schließlich verschwand im November noch Willis - einfach so - ganz spurlos...Konrad hat uns dafür einen halbtoten, schwarzen Kater mitgebracht. Wider Erwartend kam er durch, ist aber halb blind
- dafür funktioniert Freds Nase um so besser. Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir noch weiteren Zuwachs bekommen und bauen kurzerhand einen weiteren Laufstall!!! 3 Haflinger aus dem Allgäu haben bei uns ein neues
Zuhause gefunden. Schließlich müssen wir noch feststellen, dass nur unser Bad an die Kanalisation angeschlossen ist - mit Ostereierfarbe verschaffen wir uns Aufklärung und können den Verlauf des Kanals verfolgen. Da
die Grube nicht abgerissen werden kann (das Klo steht drauf) haben wir jetzt eine Zisterne und einen großzügigen neuen Treppenaufgang, da wir nicht weiter abgraben können. Unsere Küche (normalerweise der wärmste Raum
im Haus) ist Dank des Umbaus ziemlich durchlöchert (das Wasser und der Strom für die Ferienwohnungen muß ja irgendwo rüber), deshalb haben wir diesen Winter morgens gerade mal 14 Grad zum Frühstück - sehr angenehm - es
kann nur besser werden! |
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2004: Im ersten
Schritt wurden der Schweinestall in einen Laufstall für unsere Kühe umgebaut und im ehemaligen Kuhstall Platz für unsere fünf Pferde geschaffen. Im Haus konnte nur ein Zimmer vollständig renoviert werden, da
Heizung und Elektrik komplett erneuert werden müssen. Im Frühjahr/Sommer folgten Baumfällarbeiten, der Bau einer Terrasse und eines Beets, vier Hektar Koppelbau und völlig ungeplant - die komplette
Erneuerung des Dachstuhls der Strohscheune. |
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Stand Dezember 2003 beim Kauf: |
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